Noah will nach Hause von Sharon Guskin

Klappenbroschur erschienen im September 2016
ISBN: 978-3-7934-2306-5
Preis: 18 Euro
auch erhältlich als eBook
Einzelband
 

Seiten: 432
Genre: Spiritueller Roman

Verlag: Allegria / Ullstein Buchverlage
Sprache: Deutsch
Übersetzer: Carina Tessari

Originaltitel: The forgetting Time

noah willnachhause
 

Inhalt
: Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.
Quelle: Ullstein Buchverlage

Verlagseite des Buches

Meine Meinung: Die Leseprobe war vielversprechend, schon dort habe ich den Schreibstil der Autorin Sharon Guskin als angenehm empfunden. Die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht und das Cover ist toll. Die Fenster und die Tür des Hauses sind ausgestanzt, dadurch und durch die gelb durchscheinende Seite wirkt es interessant und recht plastisch. Auf dem ersten Blick also ein vielversprechendes Buch, doch leider musste ich recht bald feststellen, dass die Leseprobe mich auf eine ganz andere Geschichte vorbereitet hat, als ich sie dann bekommen habe. Anfangs wird das Gewicht sehr auf die Tage von Janie in Trinidad gelegt. Dort verbringt die damals 39jährige ihren Urlaub und dort hat sie einen One Night Stand, bei dem ihr Sohn Noah gezeugt wird. Als Leserin habe ich den Eindruck bekommen, dass die Art, wie das passiert eine wichtige Rolle spielt, jedoch ist es ziemlich belanglos und hätte egal wie stattfinden können. 

Die Geschichte dreht sich um den vierjährigen Noah und seiner alleinerziehenden Mutter Janie. Noah ist ein schwieriges Kind, er hat Angst vor Wasser und lässt sich nur äußerst ungerne waschen, was sein etwas ungepflegtes Äußeres und einen häufig unangenehmen Eigengeruch erklärt. Immer wieder fragt er vor dem Einschlafen: "Kommt meine andere Mama bald?" Janie muss sich und Noah ernähren, was jedoch schwierig ist, da der Kleine Schwierigkeiten im Kindergarten macht und sich sowieso ungerne von seiner Mutter trennt. Er kann zu einem richtigen Tyrann werden, was Janie häufig zur Verzweiflung bringt und letztendlich Existenzbedrohend wird, da Noah wegen seiner Ausfälle vom Kindergarten suspendiert wird und seine Mutter nicht weiß, wie sie unter diesen Umständen ihr Geld verdienen soll. 

Janie sucht Hilfe bei Ärzten und Psychologen, doch niemand kann ihr und Noah helfen, bis sie eines Tages auf Dr. Jerome Anderson trifft, der sich mit Wiedergeburten beschäftigt, und einige Fälle, hauptsächlich aus Asien dokumentiert hat. Dabei handelt es sich um Kinder, die von einem anderen Leben berichten, von anderen Orten in denen sie gelebt haben, ihren Familien dort und auch von der Art wie und warum sie gestorben sind. Tatsächlich gab es Zusammenführungen, durch die Beschreibungen der Kinder konnte man die Orte und Familien ausfindig machen und das zuvor Berichtete stimmte mit dem Vorgefundenen überein. 

Auch bei Noah schafft es Anderson durch die Beschreibungen und Berichte des Jungen eine Familie ausfindig zu machen, deren Sohn vor einigen Jahren spurlos verschwunden ist. Entgegen aller Skepsis von Janie und später auch von Denise, der Mutter des verschwundenen Jungen Tommy. Als Noah auf Tommys Familie stößt, überschlagen sich die Ereignisse recht schnell. 

Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Das Thema finde ich sehr interessant und bin dafür sehr offen. Das Thema Wiedergeburt finde ich nicht unglaubwürdig, ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sowas gibt, schließlich sind Fälle beschrieben worden, die anders kaum logisch zu erklären sind. Trotzdem ist es in Noah will nach Hause für meinen Geschmack sehr unförmig verpackt. Die Einleitung und Geschichte um Noahs Zeugung wird zu stark hervorgehoben, dabei spielt sie eigentlich keine große Rolle, die Charaktere sind mir nicht sehr sympathisch, trotz der beschriebenen Gründe für sein Verhalten finde ich Noah sehr nervig und Janie irgendwie verweichlicht. Spannung kam für meinen Geschmack kaum auf, das Erzählte plätschert eher vor sich hin, weshalb ich das Buch auch immer wieder aus den Händen legen musste - es konnte mich kaum fesseln. 

Letztendlich muss ich sagen, dass ich das Buch sicherlich abgebrochen hätte, wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen. Wer sich für das Buch interessiert, sollte sich aber nicht von meiner Meinung abhalten lassen es zu lesen, denn es hat (für mich doch sehr überraschend) sehr gute Bewertungen bekommen und scheint somit einfach nur nicht meinen Geschmack getroffen zu haben. 

2star


Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich herzlich bei

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und 
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Hirngespenster von Ivonne Keller

Taschenbuch erschienen im September 2014
ISBN: 978-3-426-51549-5
Preis: 8,99 Euro
auch erhältlich als eBook
Einzelband
 

Seiten: 416
Genre: Psycho-Drama

Verlag: Droemer Knaur
Sprache: Deutsch



hirn gespenster
 
Inhalt: Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so ­lebenshungrige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden. Und die Frau, die sie jetzt so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre hinweg als Rivalin gesehen.
Quelle: Verlag Droemer Knaur

Verlagseite des Buches

Meine (Kurz-) Meinung: Erst kurz vor diesem Drama habe ich einen Thriller gelesen, beides muss ich in´s Genré Psycho einordnen. Spätestens jetzt sollte mir ganz klar sein, dass ich die Finger von allem lassen sollte, was irgenwie Psycho ist. Ich werde damit nicht warm, jedesmal bin ich nach Beenden eines Buches sauer, dass ich meine wertvolle Lesezeit dafür geopfert habe. Besonders fies ist es, wenn mir das Buch bis zum Ende super gefallen hat und der Plot dann alles zerstört. Genauso war es bei Hirngespenster. Ja, das Buch bekommt von mir vier Punkte, einfach weil es bis kurz vor dem Ende sehr spannend und flüssig zu lesen war. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen und dennoch hab ich mir nachher gesagt, dass ich es niemals gelesen hätte, wenn mir die Auflösung bekannt gewesen wäre. Das war wie eine kalte Dusche die für mich alles kaputt gemacht hat. 

2016 ist also das Jahr, in dem ich mich von Psycho-Thrillern oder auch Dramen komplett abwende, es hat einfach keinen Sinn, wir werden keine Freunde mehr. 

4star

Eisige Schwestern von S.K. Tremayne

Taschenbuch erschienen im Mai 2015
ISBN: 978-3-426-52014-7
Preis: 9,99 Euro
auch erhältlich als eBook
Einzelband
 

Seiten: 400
Genre: Psycho-Thriller

Verlag: Droemer/Knaur
Sprache: Deutsch
Übersetzer: Susanne Wallbaum

Originaltitel: The Ice Twins

eisige schwestern
 

Inhalt
: Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.
Quelle: Verlag Droemer/Knaur

Verlagseite des Buches

Meine (Kurz-) Meinung: Eine gewisse Spannung kann ich dem Buch nicht absprechen, sonst würde ich ihm sicher keine drei Punkte geben können, ansonsten hat mir Eisige Schwestern mal wieder vor Augen geführt, dass ich die Finger von Psycho-Thrillern lassen sollte. Für mich sind viele Aspekte der Geschichte an den Haaren herbei gezogen, zum Beispiel die Tatsache, dass Sarah und Angus ihre Töchter, eineiige Zwillinge, nicht wirklich auseinander halten können. Es mag sein, dass es das gibt, aber es ist für mich einfach nicht vorstellbar. Zum Anderen frage ich mich, warum man sich mit einem psychisch angeknacksten Mädchen im Grundschulalter ausgerechnet auf eine einsame Insel zurückzieht, um sich damit von der Aussenwelt nahezu zu isolieren. 

Ich weiß, dass es Leser gibt, denen das Buch sehr gut gefallen hat, denen möchte ich wirklich nicht auf die Füße treten, aber für mich war es viel zu abwegig und übertrieben. Der scheinbar gewollte Gänsehauteffekt hat sich bei mir nicht eingestellt. Meine Wertung basiert einzig und allein auf die Tatsache, dass mich die erste Hälfte neugierig gemacht hat und einigermaßen spannend war, bevor es mir dann zu sehr in´s Umglaubwürdige abgerutscht ist. 

3star

Die Tage, die ich dir verspreche von Lily Oliver

Taschenbuch erschienen im September 2016
ISBN: 978-3-426-51676-8
Preis: 9,99 Euro
auch erhältlich als eBook
Einzelband
 

Seiten: 368
Genre: Belletristik

Verlag: Droemer / Knaur
Sprache: Deutsch


dietage dieichdirverspreche
 
Inhalt: »Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.

Quelle: Verlag Droemer / Knaur  -  Verlagseite des Buches

Meine Zusammenfassung: Die 19-jährige Gwen hat nach langem Warten ein Spenderherz bekommen. Monatelang ging es ihr schlecht, ohne ein neues Organ hätte sie es nicht mehr lange geschafft. Nach einigen Wochen auf der Reha-Station, kann sie nun endlich das Krankenhaus verlassen. Ein letztes Mal besucht sie ihre beste Freundin Leni, mit der sie sich ein Zimmer geteilt hat, und die noch auf ein neues Herz warten muss. Leni ist zuversichtlich und gönnt Gwen ihr neues Leben, doch für sie selbst stehen die Chancen denkbar schlecht, da ihre Werte selten sind. 

Eigentlich könnte Gwen nun wieder durchstarten und glücklich bei ihrer Familie und ihrem Freund Alex sein. Doch die Freude über ihre neue Chance will sich bei Gwen einfach nicht einstellen, sie hat Alpträume in denen sie ihren mutmaßlichen Spender blutüberströmt begegnet, sie fühlt sich schuldig ihm oder ihr gegenüber und auch den Angehörigen, denen ein geliebter Mensch entrissen wurde, wodurch sie weiterleben darf. Sie gleitet ab in eine Depression die dadurch verschlimmert wird, dass scheinbar jeder seine Erwartungen an sie hat. Da ist der Vater, der sie dazu drängt sich endlich für ein Studium zu entscheiden, die Mutter, glücklich darüber, dass ihre Tochter weiterleben darf und nicht sieht, dass diese mit der Situation nicht umgehen kann, ihr Bruder Tom, der sie zu sportlicher Leistung antreibt und ihre Freund Alex, von dem Gwen glaubt, dass er nach der langen Zeit während ihrer Krankheit, in der er ihr geduldig und liebevoll zur Seite gestanden hat, wieder mit ihr schlafen möchte. Als ihr alles über den Kopf wächst und die Niedergeschlagenheit nicht mehr auszuhalten ist, beschließt Gwen ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch ihr Herz soll jemand anderes bekommen, damit der Spender nicht umsonst gestorben ist. 

Gwen postet ihr Angebot in einem Forum für Herzkranke, wo sie und ihr Beitrag nahezu umgehend von Administrator Noah gelöscht werden, da er Gwen wie selbstverständlich für einen Fake-User hält. Auf die Frage, warum Noah dies getan hat, bekommt Gwen zur Antwort, dass er das Herz für sich selbst haben möchte. Sie erkennt die Ironie in seinen Worten nicht und macht sich verzweifelt auf dem Weg von Berlin nach München. Noahs Adresse kennt sie durch das Impressum des Forums, doch dieser staunt natürlich nicht schlecht, als Gwen mitten in der Nacht vor seiner Tür steht. Überfordert mit der Situation und schnell erkennend, dass es Gwen ernst ist, lässt er sie zunächst bei sich wohnen und klärt sie nicht darüber auf, dass er kein Spenderherz braucht. Mit Hilfe dieser Lüge will er Gwen dazu bringen weiter zu leben und ihre helfen wieder einen Sinn darin zu sehen. Doch schon recht bald merken die Zwei, dass sie Gefühle füreinander entwickeln. Beide stecken in einer Zwickmühle, Noah hat Angst, dass Gwen ihn hasst, sobald sie von seiner Lüge erfährt und sie denkt ihrerseits, dass er das Herz braucht um weiterleben zu können, und sie alleine deshalb keine gemeinsame Zukunft haben können. 

Meine Meinung: Ich finde die Thematik sehr interessant und aus der Idee der Geschichte hätte man so wahnsinnig viel mehr machen können. Leider hat die Autorin das Potenzial nicht ausgeschöpft, das Buch bleibt oftmals oberflächlich und plätschert vor sich hin. Ich mag Gwen und Noah gerne, aber richtig nah bin ich den Beiden nicht gekommen. Die Verwirrungen ihrer Gefühle waren zum Teil nicht nachvollziehbar. Am Ende reden und fühlen die Beiden so sehr aneinander vorbei, wie ich es in Wirklichkeit für unmöglich halte. 

Dennoch hat mich das Buch am Ende noch sehr bewegen können, es sind sogar ein paar Tränen geflossen. Was die Geschichte vorher über weite Teile nicht geschafft hat, kam dann am Ende nochmal mit Wucht und konnte mich ein bisschen versöhnen. Außerdem sehe hat es mich nachdenklich gemacht und mir die Augen geöffnet, eine erfolgreiche Transplantation bedeutet nicht gleichzeitig, dass für den Empfänger ein glückliches neues Leben beginnt. Viele hadern mit der Situation, haben Schuldgefühle dem Spender und seinen Angehörigen gegenüber, oder haben ein schlechtes Gewissen, dass ihnen im Gegensatz zu anderen geholfen werden konnte. 

Mir hat Die Tage, die ich dir verspreche im Ganzen und besonders wegen dem Ende gut gefallen, allerdings konnte es mich erst sehr spät mitreißen und ich finde es sehr schade, dass die Idee nicht viel besser umgesetzt wurde. Daraus hätte man ein Highlight machen können, so bleibt es für mich im oberen Mittelmaß. 

4star


Ich bedanke mich bei der

droemerknaur

und bei

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für die Möglichkeit, dieses Buch rezensieren zu dürfen. 


 

Infernale von Sophie Jordan

Taschenbuch erschienen im Februar 2016
ISBN: 978-3-7855-8167-4
Preis: 17,95 Euro
auch erhältlich als eBook
Teil einer Serie
 

Seiten: 384
Genre: Dystopie ab 14 Jahre

Verlag: Loewe
Sprache: Deutsch
Übersetzer: Ulrike Brauns

Originaltitel: Uninvited

Es handelt sich um den ersten Teil der Infernale-Reihe

infernale
 

Inhalt
: Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?
Quelle: Verlag Loewe

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Meine Meinung: Ich möchte hier nicht zuviel zu dem Buch schreiben, für mich war es eher enttäuschend, nach sehr vielen positiven Meinungen hatte ich viel mehr erwartet. Der Schreibstil ist flüssig und man kann Infernale gut in einem Rutsch lesen, allerdings hat es mich nicht wirklich erreicht. Ich bin den Charakteren nicht wirklich nah gekommen und konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen. Es hat mich wütend gemacht, wie mit den Trägern des HTS-Gens umgegangen wird, hat mich extrem an düstere deutsche Zeiten erinnert, die ich in derartiger Verpackung nicht brauche. Es war arg übertrieben, wie sich Davys Freund und ihre beste Freundin verhalten, das war mir einfach zu krass. Ich mag es, wenn mich ein Buch emotional berührt, aber hier war es eine Art und Weise, die ich nicht will und mich persönlich überhaupt nicht anspricht. 

Ich werde die Fortsetzung, die im Februar 2017 erscheint, nicht lesen. Trotz der drei Punkte, die ich dem Buch gebe, war es insgesamt gesehen eher ein Flop für mich. Warum dann überhaupt drei Punkte? Weil ich noch naja sagen kann, es war mäßig spannend und einfach zu lesen, einen gewissen Unterhaltungswert muss ich einräumen und ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen. 

3star

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