Der Vollstrecker von Chris Carter


ISBN: 978-3-8052-5031-3  -  Erschienen: Juli 2011
Verlag: Ullstein Buchverlage
Preis: 9,99 Euro  -  Seiten: 496  -  Genre: Psycho-Thriller  -  Taschenbuch 

Originaltitel: The Executioner
 
der vollstrecker
 
Inhalt: Der zweite Fall für das Ermittlerteam Robert Hunter und Carlos Garcia vom Morddezernat I in Los Angeles. Ein grausamer Mörder foltert seine Opfer stundenlang mit dem, wovor sie am meisten Angst haben, bevor sie endlich durch den Tod erlöst werden.

Als sie den katholischen Priester Vater Fabian ermordet und grotesk zugerichtet in seiner Kirche finden, deutet zunächst alles auf einen Ritualmord hin. Doch schon bald tauchen weitere Opfer auf, die Hunter und Garcia zu der Annahme bringen, dass der Täter ganz andere Motive verfolgt.
Die 17jährige Monica wendet sich an das Morddezernat und berichtet von ihren Visionen der Morde, doch es ist einzig Robert Hunter der die junge Frau nicht für eine Schwindlerin hält. An weitere Informationen zu kommen ist schwierig, Monica ist von zu Hause ausgerissen und hat furchtbare Angst von ihrem Vater gefunden zu werden, der sie als Kind mißhandelt hat.
Hunter und Garcia läuft die Zeit davon, denn es ist klar, dass der Mörder weitermachen und sein Werk beenden wird. Während sie dem Täter endlich ein Stück näher kommen gerät das Leben von Monica in Gefahr, denn auch ihr fanatischer Vater ist auf der richtigen Spur...
Quelle: Ullstein Buchverlage

Verlagseite des Buches

 
Meine Meinung: Ich habe nun die beisten ersten Fälle für Robert Hunter und Carlos Garcia hintereinander weg gelesen und kann gar nicht sagen, ob ich eines besser finde als das andere. Beide sind für mich große Klasse im Bereich Thriller, aber beide sind garantiert nichts für schwache Nerven. 


"Der Vollstrecker" habe ich als eine Spur härter empfunden als "Der Kruzifix-Killer", der Täter hat seine Opfer so grausam zugesetzt, dass mir beim Lesen ansatzweise komisch im Magen wurde, das will was heißen, denn zartbesaitet bin ich eigentlich wirklich nicht.

Wäre es alleine die Brutalität, würde ich Bücher dieser Art nicht lesen wollen, doch hier bekommt man ein interessantes und sympathisches Ermittlerduo geliefert, welches geschickt und interessant den Ermittlungen nachgeht. Chris Carter schreibt kurzweilig und in einem Stil, dem man leicht folgen kann, so macht er seine Bücher zu einem wahren Lesegenuß der Spannung hoch Zehn garantiert und wieder mit einem Showdown am Ende aufwartet.

Anfangs war ich skeptisch was die Hellsichtigkeit von Monica im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall zu tun hat, allerdings hat der Autor keine übertriebene, sondern durchaus noch nachvollziehbare Geschichte entwickelt, wenn auch sehr im Grenzbereich.

Ich fiebere schon jetzt dem dritten Teil entgegen und kann diese Serie jedem empfehlen, der auf Thriller der härteren Sorte steht. Ganz klar bekommt auch "Der Vollstrecker" wieder die volle Punktzahl von mir!

5star


Ein weiteres Mal bedanke ich mich ganz herzlich bei vorablesen und
ullsteinbuchverlage für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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